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pH-Wert-Wissen für die richtige Wahl der Trinkwasserqualität

Liebe Wasserinteressierte, schön Sie hier auf dieser Seite begrüßen zu dürfen! Was der pH-Wert bedeutet, ist Schulwissen der 9. Klasse. …ABER… Dieses Wissen wird interessant, wenn wir es auf das tägliche Leben übertragen und dabei Mensch, Tier und Natur über die Schulter schauen.

 

Ich möchte Ihnen aufzeigen wie gut es uns Menschen tut, eine Trinkwasserqualität  wie Osmosewasser zur Verfügung zu haben, denn genau damit lässt sich die Säure-Base-Regulation sehr gut unterstützen. Gehen Sie mit mir auf gedankliche Entdeckungstour.

 

Unser Organismus ist bestrebt, die im Stoffwechsel (Atmung, Verdauung, Muskeltätigkeit) entstehenden Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden. Je entgleister die Regulationsfähigkeit ist, desto mehr verbleiben Säuren im Körper. „Bis vermeintlich bessere Zeiten“ zur Ausscheidung kommen, werden „Säuren im  Organismus zwischengelagert“. Je stärker der Grad der Übersäuerung, desto kranker ist der Mensch.

 

Die Säure-Base-Regulation im Menschen ist im Folgenden zum Thema pH-Wert unter die Lupe genommen. Die Aussage „Ich bin übersäuert“ ist vielen bekannt.

 

Definition

potentia hydrogenii = Konzentration des Wasserstoffs.

Der pH-Wert stellt den negativ dekadischen Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration einer Flüssigkeit dar. Er ist ein Maßstab dafür, ob eine Flüssigkeit sich im basischen oder sauren Milieu befindet. Er beschreibt die Reaktionsfreudigkeit und die Gefährlichkeit einer Flüssigkeit gleichermaßen.

 

Zitronensaft, Essig, und einige Obst- und Gemüsesorten schmecken sauer, da sie Säuren enthalten. Viele Flüssigkeiten im täglichen Umgang sind ebenfalls sauer. Tee enthält Gerbsäure, Erfrischungsgetränke enthalten häufig Kohlensäure. Diese „schwachen“ Säuren können ohne Probleme aufgenommen werden. Es gibt andere stärkere Säuren die gesundheitsschädlich oder reizend sein können, wie z.B. die Salzsäure. Starke, konzentrierte Säuren können stark ätzend sein. Sie sind in der Lage Metalle anzugreifen und Haut zu zerstören. Für solch gefährliche Säuren besteht Kennzeichnungspflicht und sie dürfen nur mit Schutzkleidung benutzt werden. Die Stärke einer Säure wird durch den pH-Wert angegeben. Dieser liegt normalerweise zwischen 0 und 14.

 

Alle Stoffe mit einem pH-Wert unter 7 sind laut Definition also Säuren. Die stärksten Säuren haben einen pH-Wert nahe null.

 

Osmosewasser ist vom Wert her < 7 angesiedelt und damit laut Definition im sauren Bereich.

H2O -> H+ + OH- – Ionen (ein Sauerstoff- ist mit zwei Wasserstoffatomen verbunden)

H2O  ergibt gleich viele H+ – und OH- –Ionen, damit ist Wasser als chemische Formel neutral.

 

Gibt man zu einer sauren Lösung (H+ -Ionen Überschuss) eine basische und gleicht damit den Überschuss der Wasserstoff-Ionen aus, so wird diese Lösung schließlich neutral. Das ist das Prinzip der Neutralisation von Säuren, bei der dann oftmals neutrale Salze abfallen und vom Körper ausgeschieden werden. Darum geht es.

 

Zu bedenken:

Ein Mensch ist eine kleine Chemiefabrik, in dem ein gutes Zusammenspiel biochemischer Stoffwechselvorgänge “Milieu-bedingt“, also pH-Wert abhängig ablaufen. 

 

Die Physiologie der Regulation beherrscht der Mensch entsprechend Angebot und Nachfrage. Das bedeutet: z.B. ein "Hering- oder Salzbretzel-Esser" (Salz in Mengen) bekommt Durst während ein "Biertrinker" (Bier enthält besonders gereinigtes Wasser, Alkohol beeinflusst ein Hormon) den häufigeren Toilettengang als sonst bemerkt. Der Konsum von Bier führt dazu, dass ein menschlicher Körper mehr Urin als im Normalfall produziert. Durch die Zufuhr von Alkohol reduziert sich für eine gewisse Zeit die Ausschüttung von ADH (ADH = Anti Diuretisches Hormon). Das Hormon hat die Aufgabe, Flüssigkeiten länger im Körper zu behalten, sodass die nützlichen Substanzen zurückgeholt werden können. Durst wird gestillt, je unbelasteter, mineralfreier, zuckerfreier das Getränk ist. Der wichtigste pH-Wert des Menschen ist der Blut-pH-Wert. Der Körper leistet oft Schwerstarbeit, um diesen Wert vor Entgleisung zu schützen. Ernährungsbedingte (metabolisch) und atmungsabhängige (respiratorisch) Regelung sowie physiologische Puffermechanismen, stehen hier zur Verfügung.

 

Die Atmung reguliert schneller als die Nieren. Zur Regulation des pH-Wertes über die Atmung (respiratorische Regulation) werden nur wenige Minuten benötigt. Die Nieren brauchen für ihre Regulation (metabolische Regulation) dagegen Stunden bis Tage. Die Anpassung erfolgt wechselseitig. Ist der Ausgleich der Säuren-Basen-Bilanz durch eine Störung im Stoffwechsel gefährdet, z.B. starker Durchfall (metabolische Störung), so gleicht der Körper diesen Mangel durch die Atmung (Respiration) aus. Ist dagegen die Lunge in ihrer Funktion beschränkt (respiratorische Störung), so wird die Ausscheidung der Nieren so verändert, dass ein Säuren-Basen-Gleichgewicht aufrecht erhalten werden kann.

Verwirrung? Dabei ist es ganz einfach!

Zitronensaft

Zitronensaft schmeckt sauer, wird im Körper jedoch Basen-bildend „verstoffwechselt“.

 

Denn die in der Zitrone, einfach ausgedrückt, „pflanzengebundenen“ Mineralien stehen im Dünndarm zur Aufnahme in den Blutkreislauf zur Verfügung und gelangen dann zur Leber über den Pfortaderkreislauf. Der Pfortaderkreislauf ist ein Teil des großen Blutkreislaufs. Alle Nährstoffe, die im Zuge der Verdauung im Dünndarm und oberen Teil des Dickdarms in das Blut aufgenommen (resorbiert) werden, gelangen nicht direkt über die Venen des großen Kreislaufs zum Herz, sondern werden zuerst über das Pfortadersystem (eine Vene, die sich in Kapillargebiete aufzweigt) in die Leber geleitet und danach erst in die untere Hohlvene und weiter in den rechten Herzvorhof. Der Grund ist, dass die Leber das zentrale Stoffwechselorgan ist. Wenn das Blut das Kapillarnetz der Leber durchströmt, können die im Darm resorbierten Stoffe sofort verwertet werden – je nach Bedarf werden sie gespeichert, umgewandelt oder abgebaut. Im Blut befindliche Säuren „neutralisieren sich mit Basen“, sofern sie ohne mit der Magensäure reagiert zu haben, unbeschadet bis hierhin gelangt sind. Die Zitrone ist damit ein Basenbildner.

Apfelsinensaft

Apfelsinensaft schmeckt süß, wird im Körper jedoch Säure-bildend „verstoffwechselt“.

 

Apfelsinensaft enthält neben „pflanzengebundenen“ Mineralien auch Fruchtzucker. Der ebenso vorhandene hohe Anteil an Fruchtzucker wird jedoch Säure-bildend verstoffwechselt.  Der so beliebte morgentliche Orangensaft ist also als Basenlieferant kontraproduktiv. Die im Orangensaft enthaltenen Mineralien werden schon zur Neutralisation der Säuren aus der Fruchtzuckerverdauung herangezogen. Die Apfelsine ist damit ein Säurebildner.

Schnee

Schnee hat eine Qualität wie Osmosewasser, destilliertes Wasser oder kondensiertes Wasser.

 

Die rund 150.000 Inuit sind wohl eines der bekanntesten Völker der Erde. Sie überlebten Jahrtausende in Schnee und Eis ohne technische Hilfsmittel. "Inuit" – "Mensch" nennen sie sich selbst. Von ihren Nachbarn, den Indianern, wurden sie "Eskimo" genannt, das bedeutet wahrscheinlich "Rohfleischesser". Aufgetauter Schnee wird zur Wasserversorgung verwendet. Zur Ernährung dient  traditionell das aus der Jagt  von Karibus, Robben und Walen gewonnene Fleisch.  Tja und diese Menschen gelten als besonders gesund obwohl ihnen niemand eine extra Portion Mineralien bringt und das einkaufen, lagern und transportieren von Mineralwasser nicht zu Ihren Lebensgewohnheiten gehört.

Verschiedene pH-Werte

Je mehr Mineralien in einer Flüssigkeit, desto höher der zu messende pH-Wert.  Magensaft 1,0 im nüchternen Zustand, bis  2-4 abhängig vom Füllzustand des Magens Morgenurin 5,0-6,8.   Der Urin-pH-Wert ist über den Tag Schwankungen unterlegen. Er wechselt zu den Mahlzeiten, es wird von Basenflut und Säureflut gesprochen. Starre Werte  bedürfen der ärztlichen Abklärung.

 

Schweiß 4,0 – 6,3

Dünndarm ca. 6,0

Muskelgewebe 6,1 – 6,9

Blut 7,35 – 7,44

Häufige Fehlinterpretation

Der Begriff pH-Wert wird nur zu gern im Zusammenhang mit Wasserqualitäten verwendet, da besonders mineralhaltiges Wasser einen hohen pH-Wert aufweist. Besonders mineralhaltiges Wasser wird zum Verkaufsschlager und Filteranlagen, die Mineralien im gefilterten Wasser belassen sind die vermeintlich richtige Wahl.

 

Lesen Sie das Kleingedruckte auf dem 2.rückwärtigen Etikett bei besonders hochmineralhaltigem Mineralwasser in Flaschen. Hier finden sich Warnhinweise zur Verwendung. Personen mit Herz-und Nierenerkrankungen sollen hochmineralhaltiges Wasser mit Vorsicht genießen. Nur kurze Wirkung mit negativen Folgen: Hochmineralhaltige Wässer  können Sodbrennen lindern, indem sie die Salzsäure im Magen zunehmend neutralisieren. Der Schmerz reduziert sich, jedoch kommt es bei Dauergebrauch zur reduzierten Verdauungsleistung. Leider ist der nun „neutralisierte“ Speisebrei  nicht mehr wie natürlich vorgesehen vorbereitet, als das über Gallensaft und Bauchspeicheldrüsensekret folgend zugeführte  Enzyme zur Verdauung wirken können. Aus dem Magen fließt der saure Speisebrei (Magensäure hat einen pH Wert von 1,2 – 2,0), weiter in den Dünndarm, um vom Sekret der Galle mit einem pH-Wert von ca. 7,1 und vom Sekret der Bauchspeicheldrüse mit einem pH-Wert von 7,5 – 8,5 zur weiteren Verdauung „abgepuffert“ zu werden. Das ist ein wichtiger Schritt, denn die Wirkung von Enzymen zur Verdauung ist Milieu-abhängig, also pH-Wert abhängig. Das „Säureproblem“ wird eher verschlimmert, da unter anderem Eiweiße über die Salzsäure nicht vorverdaut sind und nun im Darm vergoren anstatt verdaut werden. Ebenso verliert der Magen seine Funktion als Schutzbarriere. Bakterien und Krankheitserreger erhalten „freien Eintritt“ in unseren Körper, da die keimtötende Wirkung der Magensäure zunehmend wegfällt.

 

Hartnäckig hält sich die These, vor allem im Trinkwasser und Flaschenwasser befindliche Mineralien, dienen dem Menschen zur täglichen Versorgung mit Mineralien. Gönnen Sie sich den Spaß und rechnen Sie sich mal aus, wieviel Liter Mineralwasser getrunken werden müssen, um die tägliche Versorgung mit z.B. Calcium hinzubekommen. Locker werden das Liter im zweistelligen Bereich, die dann täglich getrunken werden müssten.

 

Den einen sogenannten guten ph-Wert gibt es nicht. Der Ort der Messung und die Art der Flüssigkeit zur Bestimmung sind wichtig.

 

Immer wieder höre ich den Satz: “Trinkt man destilliertes Wasser oder Osmosewasser stirbt man“. Dieser Satz ist „in aller Munde“, jedoch nur zur Hälfte weitergetragen. Es fehlt der zweite wichtige Teil: “Wenn Osmosewasser oder destilliertes Wasser direkt in den Blutkreislauf gelangt, dann platzen die im Blut befindlichen Zellen“ Ich brauche also eine Infusion um das Wasser direkt ins Blut zu bekommen. Also keine Sorge Es liegt in der Natur des Menschen, sofort in eigene Gedanken zu versinken und nicht weiter zuzuhören. Der zweite wichtige Teil des Satzes kommt nicht an. Selten erlebe ich Personen, die auf die Suche gehen, um die Aussage zu überprüfen. Isotone ( dem Blut pH-Wert genau angeglichen) hypertone (viel Mineral) hypotone (wenig Mineral) Lösungen zur Infusion sind in der Medizin bekannt.

Fazit

Osmosewasser ist laut pH Wert eine saure Lösung, jedoch als chemische Formel neutral definiert. Es ist entscheidend, wohin das konsumierte Osmosewasser gelangt, um eine Aussage über die Wirkung treffen zu können.

 

Wir sind in einem Zeitalter der Umweltbelastung angelangt, in der es nur mit der Umkehrosmosefiltration gelingt, die Wassermolekühle aus dem mit vielen Schadstoffen belasteten Wasser herauszuholen. Dadurch erhält man eine Trinkwasserqualität wie sie schon seit Menschengedenken gang und gebe war.

 

Frei verfügbare Mineralien, also nicht potenziert, kapselverpackt, pflanzengebunden oder chemisch verändert, schaffen es nicht über die reaktionsfreudige Salzsäure im Magen hinaus, die basische Wirkung zu behalten.

 

Osmosewasser mit Zitronensaft („pflanzengebundene“ Mineralien) angereichert ist perfektes „Mineralwasser“. (Siehe Beispiel Zitrone und Apfelsine).

 

Wird hochmineralhaltiges Wasser getrunken, wird dem Körper „gesättigtes“ Wasser als Transportmedium angeboten, wie ein voll beladener LKW der aber noch jede Menge Schutt mitnehmen soll. Die im Stoffwechsel entstandenen Säuren und Salze verbleiben im Körper. Gesundheitliche Störungen unterschiedlichster Ausprägung sind die Folge.

 

Hochrein gefiltertes Wasser unterstützt die Ausscheidung von Stoffwechselabbauprodukten. Dieses Wasser über längere Zeit konsumiert, verbessert Nierenleistung und Wohlbefinden.

 

Die Ernährung: “5 Teile Obst und Gemüse täglich“, eine Mediterrane Kost, reduzierter Verzehr von säurebildenden tierischen Eiweißen, leistet bessere Dienste zur Mineralversorgung und Säure-Base-Regulation als Mineralwässer es je könnten.

 

Probieren Sie es aus und treten mit uns in Kontakt.

 

Quelle

Der Körper des Menschen Einführung in Bau und Funktion, Adolf Faller

Taschenatlas der Pathophysiologie, Stefan Silbernagel + Florian Lang

Trinkwasser und Säure Basen-Balance, Dr. Hilmar Burggrabe + Markus Strauß

 

Praxis für Naturheilkunde 

Sylke Golm Heilpraktikerin 

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